Welcher Rasenmäher ist der richtige? Eine Übersicht

Welcher Rasenmäher Beratung Übersicht

Hast Du Dich auch schon mal gefragt: Welcher Rasenmäher ist perfekt für mich? Du brauchst einen neuen Rasenmäher, hast aber keine Ahnung, welcher der richtige ist? Keine Sorge. Ich helfe Dir mit einem Überblick über die besten Rasenmäher-Arten und zeige Dir schnell, wie Du den perfekten Mäher für Dich und Deinen Garten findest. Direkt Rasenmäher-Kauf-Checkliste ausdrucken.

Wie finde ich den richtigen Rasenmäher?

Welcher Rasenmäher-Typ ist der Richtige für mich? Zugegeben, es gibt echt hunderte Rasenmäher-Arten und es fällt schwer den Überblick zu bekommen. Neben den Antriebsarten wie Akku, Elektro und Benzin gibt es noch viel Zubehör und unzählige weitere Entscheidungskriterien wie Schnitthöhe, Mulchfunktion, Schnittbreite… Die Auswahl ist gar nicht so schwer, wie Du denkst. Mit meiner Übersichtstabelle findest Du im Nu den passenden Rasenmäher:

Vergleich Akku-, Elektro- & Benzin-Rasenmäher

Akku Elektro Benzin
Flächenleistung Ø -500 m2 -500 m2 -1.000 m2
Gewicht Ø 15-20 kg 10-20 kg 20-40 kg
Handhabung/Lenkung Sehr einfach Einfach Schwerer
Lautstärke Sehr leise Leise Laut
Leistung ●●● ●●●● ●●●●●
Bewegungsfreiheit Sehr hoch Mittel Sehr hoch
Wartungsintensität Gering Gering Höher

Wie groß ist meine Rasenfläche und welchen Rasenmäher brauche ich?

0-500 m2             Akku Rasenmäher/Elektro (Schnittbreite bis 30 cm)

500-1000 m2      Benzin (Schnittbreite bis 40 cm)

0-800 m2             Rasenmähroboter

Ab 1.000 m2       Benziner oder Aufsitzrasenmäher (Schnittbreite bis 100 cm)

Ab 2.000 m2       Rasentraktor oder ganz viele Mähroboter 🙂

Tipp: Je größer die Schnittbreite, desto schneller bist Du fertig. Allerdings sind schmale Rasenmäher wendiger und besonders an Ecken und engen Passagen optimal. Plus: Sie brauchen weniger Platz in Garage oder Gartenhütte.

Ich habe eine winzige Rasenfläche. Brauche ich echt so einen teuren Rasenmäher?

Du hast einen Mini-Rasen und überlegst, welcher Rasenmäher der Richtige ist? Du willst eigentlich nicht so viel Geld ausgeben und hast außerdem auch gar keinen Platz für einen großen Rasenmäher? Dann habe ich hier einen echten Geheimtipp für winzige Rasenflächen: Der Spindelmäher.

Dieser eignet sich für bis zu 300 m2 Du schiebst den Mäher einfach vor Dir her und er mäht Deinen Rasen zuverlässig und das ohne Motor. Das klingt nach Muskelkraft? Ist es aber nicht! Die modernen Spindelmäher sind super leicht zu schieben.

Da der Mini-Rasenmäher so einen feinen Schnitt hat, ist er vor allem bei Profi-Rasenpflegern im Einsatz. Im Fußballstation oder auf dem Golfplatz wird mit dem Spindelmäher (allerdings in groß und mit Motor) gemäht. Der Mini-Rasenmäher von Fiskars ist perfekt für Deinen Garten geeignet:

Wie ist das Grundstück angelegt/beschaffen?

Ebenerdig
Hier kannst Du echt alles nutzen. Orientiere Dich an der Größe/Fläche des Rasens und der passenden Schnittbreite. Eine Übersicht findest Du im vorherigen Abschnitt.

Hast Du schon Mal über einen Rasenmähroboter nachgedacht. Dieser übernimmt für Dich die Arbeit und Du kannst Dich entspannt zurücklehnen solange der kleine Mäher alles für Dich erledigt. Der Roboyagi Mähroboter macht das sogar bei Regen oder während Du nicht Zuhause bist. Einfach in der App einstellen und an Sonnentagen ungestört im Garten sitzen.

Leichte Steigung:
Ein leichtes Modell wie z. B. Elektro oder Akku-Rasenmäher ist hier sinnvoll.

Steil:
Auf jeden Fall ein Rasenmäher mit Antrieb. Besonders, wenn Du keine Lust hast den Mäher inkl. vollem Grasfangkorb den Berg hochzuschieben, denn dann kann er schnell bis zu 45 kg wiegen.

Super steil:
Dein Grundstück ist so steil, dass das Mähen mit einem Rasenmäher unmöglich ist? Dann wähle einen guten Rasentrimmer mit Halterungs-Gurt.

Viele Hindernisse oder enge Passagen?
Dann solltest Du einen Rasenmäher mit schmaler Schnittbreite wählen. Diese schmalen Modelle sind besonders wendig und einfach zum Rangieren. Auch das Gewicht macht hier einiges aus. Wähle lieber einen Akku-Rasenmäher als einen Kabelgebundenen oder Benziner. So bist Du maximal flexibel. Bei vielen Kanten kann ein Rasentrimmer eine gute Ergänzung sein. Mein Tipp: Das Ryobi ONE+ Akku-System.

Weitere nützliche Helfer für den Garten findest Du auch in unserer Kategorie Akku-Gartengeräte. Gibt es viele Felder im Umkreis? Dann ist sicherlich das Unkrautrisiko erhöht. Mit einem Unkrautstecher hast Du im Nu störendes Unkraut beseitigt. In unserem Gartengeräte-Shop findest Du viele hilfreiche Rasen-Produkte, die Dir das Arbeiten erleichtern.

Rasenmäher Tipp Schnitthöhe

Wie soll der Rasen geschnitten werden?

Eigentlich sollte es bereits Standard sein, aber achte trotzdem darauf, dass Dein neuer Rasenmäher eine verstellbare Schnittbreite hat. So kannst Du individuell auf die Bedürfnisse Deines Rasens eingehen und z. B. in einem trockenen Sommer etwas höheres Gras stehen lassen. Das schützt vor Austrocknung.

Tipp: Eine gute Rasenhöhe für
Zierrasen: 2,5-3 cm
Gebrauchssrasen: 4-5 cm
Schatten oder Trockenheit? Dann gerne 1 cm zusätzlich rechnen

Auch, wenn Dein Rasen nach dem Urlaub mal besonders hoch ist, sind verstellbare Rasenmäher super praktisch. Du kannst Dann zuerst auf höchster Stufe mähen und dann auf der gewünschten Höhe ein zweites Mal mähen. So brauchst Du Dir keine Sorgen um verklumpte Grashalme oder Rasenfilz zu machen.

Welche Schnittbreite sollte ich beim Rasenmäher wählen?

Grundsätzlich gilt: Je größer die Schnittbreite, desto schneller ist man auch fertig, allerdings sind größere Rasenmäher auch häufig weniger wendig und brauchen mehr Platz beim Lagern.

Fläche Schnittbreite Art
0-500 m2 bis 30 cm Akku oder Elektro
500-1000 m2 bis 40 cm Benzin
0-800 m2 Mähroboter
Ab 1.000 m2 bis 100 cm Benzin oder Aufsitzrasenmäher
Ab 2.000 m2 über 100 cm Rasentraktor

Wer bedient den Rasenmäher?

Natürlich ist die Auswahl immer auch von der Person abhängig, die sie bedient. Bei großen Grundstücken mit einer langen Mähdauer kann ein Benzin-Rasenmäher mit 30-40 kg schnell zur Last werden.

Auch die Körpergröße ist ein Kriterium. Achte darauf, dass der Griff gut zu Deiner Größe passt und Du den Mäher locker schieben kannst. Bei den meisten Modellen kannst Du den Griff individuell einstellen. So passt Du ihn perfekt an Deine Körpergröße an.

Denk auch immer an das Grasfangkorb-Gewicht. Dieses solltest Du nicht unterschätzen. Ein Mulch-Keil könnte eine gute Alternative sein.

Brauche ich einen Radantrieb?

Bei der Rasenmäher-Auswahl solltest Du Dich genau dann für einen Radantrieb entscheiden, wenn Dein Grundstück Steigung hat oder besonders groß ist, denn ohne wird es sonst schnell zur Qual. Besonders, wenn im Sommer die Temperaturen steigen und man in der prallen Sonne versucht sein Gras irgendwie im Zaum zu halten.

Mulch Grasfangkorb was besser

Mulchen oder Grasfangkorb?

Ich persönlich bin ein großer Fan vom Mulchen. Mein Rasenmäher habe ich direkt mit einem Mulchkeil gekauft und kann so entscheiden, ob ich mit Grasfangkorb oder mit Mulchfunktion loslege.

Ein Mulch-Rasenmäher düngt Deinen Rasen!

Das Besondere am Mulchmäher: Die Grashalme werden ganz fein zerschnitten und fallen dann auf den Boden. Dadurch wird der Rasen permanent mit wichtigen Nährstoffen versorgt und Du musst ihn nicht mehr düngen.

Aber Achtung: Wer mulcht, mäht auch öfter. Um Rasenfilz zu vermeiden, solltest Du 1-2 Mal die Woche mit Deinem Rasenmäher auf Streifzug gehen 😉

Wenn Mulchen für Dich super klingt, Du aber nicht so oft mähen willst, wäre ein Rasenmäher Roboter optimal. Dieser Mulcht und Du musst Dich um nichts kümmern.

Rasenmäher welcher Gras

Elektro, Akku oder Benzin-Rasenmäher?

Akku Icon Rasenmäher

Brauche ich einen Akku-Rasenmäher?

Meine Meinung: Ja! Die neueste Generation der Akku-Rasenmäher steht ihrem Elektro-/Benzin-Verwandten in nichts mehr nach. Dadurch, dass man nicht an ein Kabel gebunden ist, hat man einen tollen Bewegungsfreiraum und der Rasenmäher ist gleichzeitig viel leichter als ein Benziner.

Wichtig ist die Akku-Größe: Mit günstigen Modellen und wenig Akku Leistung hat man wenig Spaß am neuen Rasenmäher. Mehr Amperestunden (Ah) bedeuten hier auch direkt mehr Leistung und eine längere Laufzeit.

Mit dem geringen Gewicht von 15-20 kg ist der Akku-Rasenmäher schnell und wendig, auch wenn der Grasfangkorb mal voll ist, wird das Gewicht nicht zu hoch. Optimal geeignet sind Akku-Rasenmäher für eine Größe von 300-500 m2.

Genau wie die Variante mit Kabel hast Du mit einem Elektro-Rasenmäher sehr wenig Wartungsaufwand. Kein Ölwechsel, keine Ölfilter-Wartung und keine Gefahr beim Umkippen des Mähers (für die Reinigung) Öl oder Benzin auslaufen zu lassen.

Mein Tipp

Direkt einen Zweitakku mitbestellen. So hat man immer einen Akku, den man nutzen und einen, den man aufladen kann. Bei den Ryobi ONE+ Akku-System Rasenmähern werden direkt zwei Akkus eingesetzt. So hat man immer genug Saft!

Nicht sicher, ob ein Akku-Rasenmäher die richtige Wahl ist?

Wie wäre es dann mit einer Hybrid-Lösung. Der Mäher kann sowohl mit Akku als auch mit Kabel betrieben werden. So hat man immer die Möglichkeit mit einem Verlängerungskabel zu arbeiten, sollte der Akku gerade nicht genutzt werden.

Icon Elektro-Rasenmäher

Welchen Vorteil bietet der Elektro-Rasenmäher?

Leise und Umweltbewusst. Ein Rasenmäher mit Elektromotor dröhnt nicht durch die Nachbarschaft und schont die Umwelt. Bei kleinen bis mittleren Rasenflächen, die wenige Hindernisse beinhalten, ist ein kabelgebundenen Modell nicht verkehrt. Die Leistung ist wie beim Akku-Modell etwas geringer als beim Benziner. Reicht aber vollkommen aus, wenn das Gras nicht gerade meterhoch steht. Mit lediglich 10-15 kg Gewicht ist der Kabel-Rasenmäher der leichteste. Zusätzlich profitierst Du von einer einfachen Reinigung und einem sehr geringen Wartungsaufwand.

Der einzige Nachteil: Du bist an der Leine (ähm, Kabel ?). Wenn das Kabel zu kurz ist oder sich im nächsten Busch verheddert, macht das Rasenmähen schnell keinen Spaß mehr. Der Super Gau: Wenn man einen kleinen Moment nicht aufpasst und das Kabel übermäht -.-

Mein Tipp

Nicht vergessen Verlängerungskabel oder passende Kabeltrommeln zu bestellen. Mein Marken-Favorit: Brennenstuhl.

Du bist Dir unsicher, welcher Rasenmäher der Beste ist?

Das kann ich verstehen, deshalb hier mein absoluter Geheimtipp: Der Hybrid Rasenmäher von Ryobi. Diesen kannst Du sowohl mit Akku als auch mit Kabel nutzen. Super Kombi oder?

Benzin Icon Rasenmäher

Ist ein Benzin-Rasenmäher gut?

Rasenmäher mit Benzin-Motor sind leistungsfähige Kraftpakete und damit gut für sehr große Flächen geeignet.

Wegen des hohen Gewichts von 25-40 kg werden viele Rasenmäher-Modelle mit Radantrieb hergestellt. Dies ist auch bei schrägen Grundstücken von Vorteil.

Problematisch wird es aber, wenn Du Wert auf eine gute Nachbarschaft Wert legst, denn die Lautstärke ist nicht zu unterschätzen. Auch die Wartung ist bei einem Benzin-Rasenmäher etwas intensiver, denn Öl und Ölfiter müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Benzin muss man natürlich auch holen.

Ist ein Mähroboter das Richtige für mich?

Du bist es leid ständig selbst den Rasen mähen zu müssen? Dann ist ein Rasenmäher Roboter genau das richtige für Dich. Die kleinen Helfer fahren durch Deinen Garten und sorgen dabei auch noch für eine bessere Rasenqualität, denn häufiges Mähen und das Mulchen machen Deinen Rasen besonders schön + Unkraut hat so viel weniger Möglichkeiten, um sich auszubreiten.

Mein Tipp: Der Roboyagi Mähroboter! Der smarte Roboter kann per App eingestellt werden und mäht sogar bei Regen. So kannst Du bei Sonne Deinen Rasen genießen und Dein kleiner Helfer mäht, wenn Du gerade nicht Zuhause bist oder sowieso nicht in den Garten willst.

Roboyagi Mähroboter Ryobi

Meine Checkliste für den Rasenmäher-Vergleich – zum Ausdrucken

Damit der Kauf Deines neuen Rasenmähers für Dich nicht zur Tortur wird, habe ich Dir eine übersichtliche Vergleichs-Checkliste gebaut. Diese kannst Du einfach mit in unseren Online-Baumarkt nehmen und die einzelnen Rasenmäher vergleichen.

Hier Rasenmäher-Kauf-Checkliste runterladen & ausdrucken

Welcher Rasenmäher?

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Quellen:
Mein-Gartenexperte.de
Livingathome.de
Rasenpflege.de
Meinschoenergarten.de