Wände streichen: Tipps & Tricks

Wände streichen Tipps Tutorial Trick Bild: stux (Lizenz: CC0 1.0).

Mit einem neuen Anstrich sieht ein Zimmer gleich wieder frisch aus. Dafür muss man jedoch nicht gleich einen teuren Maler und Lackierer ins Haus holen. Mit unseren Tipps und Tricks erzielen Sie selbst ein gutes Ergebnis.

Alte Farbe überstreichen

Befindet sich bereits Farbe auf der Wand, die man streichen möchte, dann sollte man vorab prüfen, ob die Farbe fest sitzt. Das funktioniert am Einfachsten, wenn man einen Klebestreifen an der Wand festklebt und diesen dann ruckartig abzieht. Wenn keine Farbe am Klebestreifen hängen bleibt, ist alles in Ordnung. Bleibt jedoch Farbe am Klebestreifen, muss man die alte Farbe zuerst entfernen und die Wand danach dann entsprechend für das Streichen vorbereiten, zum Beispiel mit Tiefengrund.

 

Kalkfarbe überstreichen

Kalkfarbe lässt sich nicht einfach mit Dispertionsfarbe überstreichen. Deswegen muss die Wand zuvor mit einer Bürste abgewaschen werden. Damit die Wand die neue Farbe danach gleichmäßig aufnimmt, sollte sie vor dem neuen Anstrich mit Tiefengrund vorbehandelt werden. Der Tiefengrund sorgt außerdem dafür, dass die Wand weniger Saugfähig ist, sodass man beim Streichen weniger Farbe benötigt. Auch Wände, die man Tapezieren möchte, sollten mit Tiefengrund vorbehandelt sein, damit sich die Tapete nach ein paar Jahren leichter wieder entfernen lässt. Wer schon mal Tapete von einer unbehandelten Rigipswand entfernen musste, weiß, dass das kein Spaß ist.

Wände Streichen unserer Tipps

Tapete streichen

Das Überstreichen von Raufasertapete und Papiertapete ist meist recht einfach und das Überstreichen ist mit jeder Wandfarbe möglich. Bei Papiertapeten bilden sich nach dem Streichen jedoch oft Blasen, die üblicherweise von selbst wieder verschwinden. Wenn sich die Blasen jedoch nicht von selbst wieder zurückbilden, muss man nachhelfen, indem man die Blase aufschneidet und verspachtelt.

Weit verbreitet sind auch Vliestapeten. Möchte man diese überstreichen, sollte man sich zuvor die Oberfläche sehr genau anschauen. Glatte Oberflächen lassen sich mit Dispertionsfarbe gut überstreichen. Bei strukturierten Oberflächen sollte man Latexfarbe verwenden, die möglichst dickflüssig ist.

 

Nass-in-Nass-Verfahren

Durch das so genannte Nass-in-Nass-Verfahren kann man verhindern, dass sich beim Auftragen der Wandfarbe Kanten bilden. Dabei wird die Farbwalze so auf der Wand bewegt, dass immer wieder in die noch nassen Farbstreifen hinein malt.

 

Das richtige Werkzeug: Pinsel oder Farbrolle

Beim Streichen verwendet man am besten sowohl Farbrolle als auch Pinsel. Ganz grob gilt dabei: Mit der Farbrolle lassen sich große Flächen gut und zügig bearbeiten. Ecken und Ritzen erreicht man leichter mit einem Pinsel. In unserem Blogbeitrag zu dem Thema „Streichwerkzeuge“ finden Sie eine Hilfestellung zur Auswahl der passenden Farbrolle und des passenden Pinsels.

 

Quellen: