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Outdoor-Lifestyle: Diese Dinge benötigt Dein Garten, um ein Freiluft-Wohnraum zu sein

Outdoor-Lifestyle: Diese Dinge benötigt Dein Garten, um ein Freiluft-Wohnraum zu sein

Leben im Freien – Warum das so besonders ist: Wenn Du erst kürzlich in den Kreis der Gartenbesitzer aufgestiegen bist oder Dich vielleicht sogar erst in der Planungsphase befindest, ist es gut möglich, dass Du noch gar nicht weißt, wie genial dieser Outdoor-Lifestyle ist.

Letzten Endes: Du wirst an möglichst vielen Jahren im Jahr draußen sein, wirst dort vieles tun, was Nicht-Gartenbesitzer zwangsläufig nur in Haus und Wohnung tun können. Da der Mensch evolutionär gesehen ein echter Naturbursche ist, wird Dir das auf verschiedenen Ebenen sehr guttun – angefangen von den Vorteilen des Sonnenlichts für deinen Körper und der allgemeinen Entspannung.

Eine sichtschützende Einfriedung als Basis

Dein Haus hat sehr wahrscheinlich Vorhänge, Rollläden und ähnliche Installationen. Warum? Natürlich, weil Du nicht möchtest, dass Dir Nachbarn und Passanten sprichwörtlich „bis in den Kochtopf“ schauen können. Gerade beim Outdoor-Lifestyle, den viele Menschen mit legerer Badekleidung kombinieren, möchtest Du deshalb wahrscheinlich ebenfalls Deinen Nachbarn keine zu umfassenden Einblicke gewährleisten.

Deine ersten Anlaufstationen um Fragen rund um das Thema Sichtschutz zu klären sind Dein örtlicher Bebauungsplan sowie Deine Landesgesetzgebungen bezüglich Einfriedungen. Da Deutschland föderal organisiert ist, kann jedes Bundesland und jede Kommune hier eigene Regeln erlassen. Beispielsweise, was in Sachen Höhe erlaubt ist oder wie das Verhältnis von Grenzabstand und Einfriedungshöhe aussehen muss. Sei hier sehr penibel, sonst kann Dein Nachbar die Einfriedung buchstäblich wieder wegklagen.

Outdoor Lifestyle Sichtschutz

Was Du dafür nimmst, bleibt Dir überlassen. Achte jedoch auf einen echten Sichtschutz, der selbst dann noch besteht, wenn man dicht an der Einfriedung steht – für die beliebten eingeflochtenen Sichtschutzstreifen in Zäunen gilt das nämlich beispielsweise nicht.

Eine möglichst ebene, nutzbare Gartenfläche

Dein Garten ist so eben wie ein Schachbrett und hat schon einen schönen weichen Rasen? Dann darfst Du gleich zum nächsten Kapitel springen. Wenn das Gelände hinter Deinem Haus jedoch unbotmäßig ansteigt oder abfällt, benötigst Du entweder sehr durchhaltefähige Muskeln und eine Schaufel oder einen (Miet-) Bagger. Denn auf einem abschüssigen Gelände kann man nicht auf vernünftige Weise einen Freiluft-Lebensraum gestalten – schon deshalb, weil sich von Stuhl bis Tisch kaum etwas anständig aufstellen lässt.

In diesem Fall musst Du also das Hanggelände in Form von Terrassen umgestalten. Eine wirklich anspruchsvolle Aufgabe, weil dabei so viel Erdreich bewegt werden muss. Und erneut solltest Du – sicherheitshalber – bei Deinen zuständigen Behörden nachfragen. Denn Du benötigst eventuell Stützmauern und die sind mitunter (ab einer bestimmten Höhe) genehmigungspflichtig.

Outdoor Rasenfläche

Ein möglichst flexibler Witterungsschutz

Viele, die das Prinzip noch nicht aus der Praxis kennen, übersetzen Outdoor-Lifestyle damit, nur bei trockenem oder gar sonnigem Wetter draußen zu sein. Das ist jedoch nicht ganz richtig. Letztlich geht es darum, bei jedem Wetter draußen zu sein, solange das Thermometer nicht gerade tief unter Null liegt.

Es bleibt Dir überlassen, ob es Deine Terrasse ist, ein Pavillon oder eine andere Konstruktion. Jedoch benötigst Du etwas, unter dem Du Deine Freiluft-Wohneinheit selbst dann noch genießen kannst, wenn es regnet oder schneit. Fertige Terrassendächer sind dafür eine gute Wahl. Ebenso kannst du dich jedoch mit einbetonierten Hülsen und beispielsweise Holzbalken selbst versuchen. Beachte jedoch einige wichtige Punkte:

  1. Optimal ist es, wenn sich die Eindeckung der Konstruktion bewegen lässt. Dann kannst Du im Bedarfsfall ohne „Filter“ die Sonne genießen und sitzt nur unter einer Pergola. Allerdings ist das kein Muss. Schau auf unser Bild, so geht es ebenfalls.
  2. Spare nicht am Platz. Du willst hier nicht nur am Tisch sitzen, sondern vielleicht noch einige andere Dinge vollziehen. Vielleicht möchtest Du ja sogar bei warmem Wetter hier schlafen können.
  3. Achte auf einen wetterfesten Untergrund. Rasen funktioniert hier schon deshalb nicht, weil er durch die ständige Benutzung an dieser einen Stelle extrem stark belastet wird und eingeht – vom Regenmangel durch die Überdachung ganz zu schweigen.
  4. Denke bei Deiner Konstruktion an Wind, schräg einfallenden Regen und Ähnliches. Plane deshalb auf eine Weise, durch die Du im Zweifelsfall mit flexiblen Seitenwänden (beispielsweise aus Plane) arbeiten kannst.
Outdoor Lifestyle Witterungsschutz

Wie gesagt: Dieses Bauwerk kann sich in Form einer normalen Terrasse direkt an Dein Haus anschließen. Wenn Dein Garten es jedoch hergibt, kannst Du es an völlig anderer Stelle realisieren. Mitunter hast Du dadurch sogar das Gefühl, Dich irgendwo weit draußen in der Natur zu befinden – etwa, wenn Du zum Haus hin einige Sträucher als Blickschutz pflanzt.

Und natürlich gilt einmal mehr: Beachte unbedingt die lokalen Baugesetze. Selbst bei solchen Gebäuden ohne feste Wände greifen sie oftmals, sobald ein bestimmtes Raumvolumen überschritten wird.

Eine anständige Kochecke

Die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit wäre es, Dir eine vollwertige Grillecke im Garten zu zaubern. Der Gestaltung sind herbei keine Grenzen gesetzt. Du solltest darauf achten, dass sich dieser optisch nahtlos in die Gartenlandschaft einfügt, sodass der Wohlfühlcharakter garantiert ist.

Falls Dir das zu wenig sein sollte, musst Du tiefer ins Portemonnaie greifen und mehr Eigenleistung durchführen. Dann sprechen wir von einer „richtigen“, das heißt gemauerten Küchenzeile, in die eine Nische für einen Gasgrill eingearbeitet wird. Darin findet sich dann beispielsweise auch ein vollwertiger Kühlschrank – den Du andernfalls unbedingt in deinem Gartenhäuschen unterbringen solltest. Du möchtest schließlich nicht für Speisen und Getränke andauernd ins Haus laufen. Unser Tipp für eine besondere Kochecke: Ein Gartenfeuer.

Gasgrills im Garten

In beiden Fällen solltest Du jedoch (erneut neben den Baugesetzen) die Lage prüfen: Dicht an deinem Terrassendach/Pavillon/Pergola, jedoch bei vorherrschender Windrichtung von diesem abgewandt – sonst sitzen alle immer im Grilldunst.

Eine gute „Netzanbindung“

Stell Dir vor, Du liegst draußen im Schatten auf einer bequemen Gartenliege und weil dies heutzutage einfach dazugehört, möchtest Du natürlich nicht bloß daliegen, sondern via Smartphone im Netz stöbern. Natürlich möchtest Du jedoch nicht Dein mobiles Datenvolumen belasten. Außerdem ist natürlich der Akku irgendwann leer. Und sowieso benötigst Du auch Strom für andere Anwendungen, beispielsweise Licht.

Doch was brauchst Du dafür?

  • Einen in Sachen Zuleitung ausreichend dimensionierten und extra abgesicherten Stromkreis, der von Deinem Sicherungskasten abgeht.
  • Du musst durch die Haus- oder Kellerwand hindurch. Und zwar unterhalb des Erdniveaus.
  • Es muss ein hinreichend tiefer, mit einem Sandbett versehender Graben gezogen werden. In diesen wird für Erdreich geeigneter Installationsschlauch mit schön großem Durchmesser verlegt. Er schützt einerseits die Leitungen, andererseits ermöglicht er es Dir, nachträglich weitere Leitungen zu verlegen.
  • Säulen oder Steckdosen, die hinsichtlich ihres Schutzniveaus für den Außenbereich freigegeben sind. Zudem Leuchten, die ebenfalls draußen montiert werden dürfen.

Was die Elektrik anbelangt, solltest Du die Anschlussarbeiten unbedingt vom Fachmann erledigen lassen, damit in Sachen Versicherung alles seine Richtigkeit hat. Wenigstens sollte es an Deinem Pavillon zwei Steckdosen geben. Ist Dein Garten jedoch größer, empfehlen wir Dir eine umfassendere Verteilung – das hat nicht zuletzt beim Einsatz kabelbetriebener Gartenwerkzeuge eine Menge Vorteile.

Netz im Outdoor Wohnzimmer

Aber Du solltest nicht nur an den Strom denken. Denke ebenso an das Internet. Wenn Du im Garten keinen sauberen Empfang mehr hast, solltest Du Dich aber nicht mit Repeatern abmühen – die reduzieren konstruktionsbedingt das Tempo auf die Hälfte. Nein, Du möchtest in Deinem Kabelgraben auch hochwertiges Internetkabel verlegen. Dessen eines Ende beginnt im Haus dort, wo Dein Internetanschluss ankommt. Das andere Ende dagegen geht bis zu einem WLAN-Router. Dafür gibt es ebenfalls Boxen; sie nehmen den Router auf, sind einerseits wetterfest, behindern andererseits jedoch nicht das Funksignal. Besser kannst Du in Deinem Outdoor-Lebensraum kaum WLAN ohne jeden Nachteil genießen. Tatsächlich könntest Du auf diese Weise sogar eine ganz spezielle Form von Home-Office betreiben.

Übrigens: Mittlerweile gibt es sogar diverse Fernsehgeräte, die wetterfest sind und draußen installiert werden dürfen. Nur als Tipp …

Mein Fazit zum Outdoor Lifestyle

Es gibt Menschen, die nutzen den Garten zum Anbauen von Gemüse und vielleicht zum Sonnenbaden. Wenn Du jedoch zu denjenigen gehörst, die bei passendem Wetter regelrecht im Freien leben möchten, solltest Du keine halben Sachen akzeptieren.

Insbesondere in Deinem eigenen Garten gibt es genug Möglichkeiten – und preislich bewegst Du dich höchstwahrscheinlich immer auf einem (deutlich) geringeren Niveau als es kosten würde, dementsprechende Indoor-Räume zu gestalten. Deshalb: Wenn Du das anregend findest, leg los. Outdoor-Lifestyle fühlt sich an wie Urlaub. Nur jeden Tag nach Feierabend und an den Wochenenden. ☺

Bildnachweise

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Lisa

Lisa unterstützt das Marketing-Team unseres Online-Baumarkts als Jun. Online Marketing Managerin. Sie befasst sich regelmäßig mit den aktuellsten Trends, Produktneuheiten und wissenswerten Inhalten rund um die Bereiche Haus und Garten. Gemeinsam mit dem Rest des Teams testet Lisa Produkte aus unserem Online-Baumarkt-Sortiment, gestaltet DIY-Projekte und bereitet spannende Heimwerk-Themen verständlich für Dich auf.

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