Einige Lampen kommen gänzlich ohne Schalter aus. Dabei handelt es sich aber nicht um Smart-Home-Leuchten, die mit Sprachsteuerung geschaltet werden oder Lampen mit Bewegungsmelder, sondern Leuchten, die durch eine leichte Berührung ein- und ausgeschaltet werden können, ohne sichtbaren Schalter. Doch wie funktioniert dieses System?
In den meisten Fällen liegt am Gehäuse einer sogenannten Touch Lampe ein leichter Strom an, der ständig von einem Sensor überwacht wird. Ein solches System wird auch kapazitiver Berührungssensor genannt. Berührt man nun mit der Haut das Gehäuse, fließt der Strom in den Körper. Man selbst merkt das nicht, der Sensor registriert jedoch die damit einhergehende Schwankung und löst deswegen die Lichtschaltung aus. Das kann noch mit einer Dimmfunktion kombiniert werden. Entweder in Stufen durch mehrfaches berühren oder fließend durch eine lange Berührung. Zu beachten ist dabei allerdings, dass der Stromverbrauch durch die ständige Spannung an der Lampe leicht ansteigt. Die Lampe ist quasi immer im Standby-Modus.
Eine zweite Methode setzt auf das eigene Spannungsfeld des Menschen, welches beispielsweise durch Elektrosmog weiter verstärkt wird. Diese Spannung überträgt sich dann durch die Berührung auf die Lampe und ein verbauter Sensor registriert das und löst daraufhin ebenfalls die Schaltung aus.